Monate: Oktober 2016

Schnitzel "Wiener Art" mit Petersielkartoffel und Feldsalat

Schweineschnitzerl „Wiener Art“- mit Petersilkartoffeln und Feldsalat

Der österreichische Feiertag ist zwar schon vorbei, aber da ich erst Freitags feines Biofleisch bekomme, mache ich zum Sonntag ein klassisch österreichisches Festessen: Wiener Schnitzel! Das Wiener Schnitzel Das echte originale Wiener Schnitzel ist aus Kalbfleisch, sonst muss es „Wiener Art“ genannt werden. Ich persönlich komme nicht an Bio-Kalbfleisch, daher mache ich es immer mit Schweinefleisch. Ist bei Bio-Schweinefleisch auch etwas günstiger. Das Schnitzel ist dünn, paniert und durch das Butterschmalz-Bad extrem „gemaillart“, also super lecker! Die Spuren des Wiener Schnitzel führen wohl ins alte Byzanz, dort wurden der reichen Oberschicht und dem Kaiser Schnitzerl mit Blattgold überzogen serviert. Soll der Gesundheit förderlich sein, sagte man. War aber teuer. Eine goldfarbene Panad ist billiger. Aber geschmacklich um Welten besser. Leider wird es ja regelrecht verteufelt, in einer Panad und in Butterschmalz gebackenes zu geniessen. Deshalb versuche ich mal, ein Rezept zum Besten zu geben, das lecker und gleichzeitig nicht zum frühen Herztod führt. Ich bin ja total begeistert von sämtlichen Hintergründen zu chemischen und physikalischen Abläufen beim Kochen. Ich muss immer wissen, warum was wie funktioniert, …

Ribollita-mit-Fladenbrot

Ribollita – veganer toskanischer Gemüseeintopf mit Schwarzkohl

Heute habe ich ein quicky- Rezept. Das heißt ich habe es einmal gemacht, und es war sofort super! Deshalb habe ich schnell ein paar Fotos gemacht und teile es mit Euch damit ich es nicht vergesse und ihr um einen Klassiker reicher seid! Ich erhalte einmal in der Woche ein wunderbare Biokiste mit feinem Gemüse, Obst und Kräutern vom Biohof Achleitner (keine Werbung). Der Inhalt ist zwar teurer als im Supermarkt, aber es kommt alles umweltfreundliche ohne blöde Platiksackerl. Außerdem bemüht sich Familie Achleitner sehr um Ihre Produkte, auch wenn diese mal nicht vom eigenen Anbau oder von regionalen Bauern stammen. Werden Gemüse, Obst oder sonstiges aus anderen Ländern importiert, wird darauf geachtet, dass sie fair, biologisch und immer von super Qualität sind. Ich finde das toll und dafür gebe ich gern etwas mehr Geld aus. Außerdem gibt es in der Kiste oft Raritäten, die für die Erhaltung der Obst- und Gemüsevielfalt angebaut werden. Und die ich im Supermarkt nie bekomme. Ein ganz großes Plus für die Biokiste!! Also, ich wollte damit sagen, dass in …

Herbstliche- Waffeln

Herbstliche Waffeln mit Gewürzbirnenmus – Fettarm und ohne Zucker

Da ich bekannterweise momentan an Zuckersucht leide, kommt hier noch ein süßer Klassiker,den ich so oft abgewandelt habe, bis endlich das für mich passende Ergebnis rauskam: Herzerlwaffeln! Ich liebe Waffeln! Fluffig, weich, süß, AH! Ich muss IMMER ALLE aufessen, leider. Darum habe ich mich daran gewagt, ein Rezept ohne Zucker und mit wenig Fett zu kreieren um meinen Süßhunger zu stillen und die Kinder ebenfalls zufrieden zu stellen. Das hier ist mein Herbst-Klassiker, aus regionalen und saisonalen Zutaten, Nähr- und Ballaststoffreich, dabei arm an Fett und ohne Zucker! BÄM, alles Hippe, Ernährungstechnisch und Nachhaltige in einem Rezept. Die Waffel Waffeln gibt es schon seit dem 9 Jh. und man staune, diese ersten Belege fand man in Frankreich und Belgien. Europaweit gibt es viele verschiedene Waffeltraditionen, die bekannteste kommt wohl aus Belgien. Dort gibt es die leckeren süßen Hefeteigwaffeln in der typischen Form. Daneben gibt es noch die ganz flachen, knusprigen Waffeln: Hippen, Zimtwaffeln oder Krüllkoken. Ich mache die auch gern fürs Eis, eh klar. Die brauchen aber viel Zucker damit sie knusprig werden. Am allerliebsten mag ich …

Grießnockerlsuppe

Grießnockerlsuppe – wie früher bei da Oma

Die Grießnockerlsuppe und ich, ach, das ist eine schöne Geschichte. Grießnockerln erinnern mich an früher, an eine unbeschwerte Kindheit und an das leckere Essen meiner Oma. An die Tage wo ich als Kind noch am Bauernhof meiner Großerltern lebte, das geschäftige Treiben und an die Suppen, die es zu jedem Mittagessen gab. Mein Opa bestand darauf, auch heute noch. Und meine Oma macht einfach die besten Grießnockerlsuppe! Die Grießnockerlsuppe Eigentlich ein Klassiker der Wiener Küche, wird aber in ganz Österreich und Bayern gern gegessen. Sie zählt zu den klaren Suppen. Klassischerweise wird eine Rinderbrühe, Hartweizengrieß, Butter und Eier verwendet. Ich mache die Nockerl genau so, nur verwende ich Vollkorngrieß, der enthält mehr Nähr- und Ballaststoffe und macht schön satt. Dazu gebe ich noch Gemüse in Form von Karotten, Sellerie und Zwiebeln in die Suppe. Der Grieß Grieß ist das Ergebnis einer bestimmten Vermahlung von Getreide. Weichweizen, Hartweizen aber auch Dinkel und vor allem Mais sind bekannt. Mais kennt man von Polenta, Weichweizen wird für Breie oder Pudding verwendet. Hartweizen für Pasta oder eben Nockerl. Dinkel kann …

Schokoladen_Shake

SchokoladenShake – ohne Zucker aber mit viel Power!

Ja, mein Blog dreht sich um klassische Rezepte. Falls jemand Schweinsbraten und Rindsrouladen erwartet hat, muss ich sagen, sorry, jetzt noch nicht. Aber: 1. Schokoladenshake ist auch ein Klassiker und 2.  stille ich gerade, da bin ich ausschliesslich in Zuckerstimmung. Da ich aber gewichtstechnisch keinen Zucker essen soll sondern nur nährstoffreiche und sättigende Dinge, habe ich einen Mega-Power-Super-Schokoladenshake gefunden. Und zwar bei der lieben Denise. Ich weiss, Denise, Du kennst mich noch nicht, aber: dieses Rezept hat mir so manchen schlappen Abend und durchwachte Nacht gerettet! Dafür sage ich „Danke, danke, danke„!!! Ich bin ja als Neu-Mama immer müde und brauche deshalb viel Zucker. Am Abend ist es besonders schlimm (wer hätte das gedacht?!). Also an alle stillenden Mütter: bei Heißhunger auf Süßes, Kraftlosigkeit am Abend vor einem Berg Wäsche oder einem Fernsehabend mit dem Liebsten (bei Sektverbot): löffelt diesen Shake!!! Der Milchshake Man sagt, der Milchshake wäre eigentlich eine Erfindung aus den  Zeiten der Prohibition. Während dieser Zeit der Entbehrung und staatlichen Kontrolle wurden die Milchbars berühmt. Hier gab es wenigstens etwas, dass einem half, die Sorgen und Nöte zu vergessen …