Monate: Dezember 2016

Pancakes-ketogen-mit-Joghurt-und-Früchten

ketogene Ernährung vor einer Chemotherapie [Tag 2]

Also, den ersten Tag ohne Kohlenhydrate gut überstanden? Dann gibt’s heute den 2. Tag und ein paar Tipps zu den Zwischenmahlzeiten. Als Snacks haben wir es eigentlich total einfach gehalten: Nüsse und Joghurt. Soviel isst mein Mann auch nicht, hat er noch nie. Nüsse sind aber so prima, mit vielen Fetten spenden sie Energie und enthalten auch wichtige Mineralien. Das wird oft zu einem Problem bei der Chemo, da z. B. speziell auch Cysplatin, der Wirkstoff, den mein Mann bei Lungenkrebs erhält, Mineralien ausschwemmt. Aber jetzt zu unseren Hauptmahlzeiten: Frühstück Pancakes mit Quark und frischem Obst Dazu gab es viel Joghurt und ich habe gefrorene Erdbeeren erwärmt und püriert. Warmes Obst ist gut verdaulich und auch süßer als kaltes. Dazu gab es noch Granatapfel der enthält viel Vitamin C. Mittagessen: Szegediner Gulasch mit viel Gemüse und Sauerkraut Das Rezept gebe ich in einem extra Beitrag, da es sonst zu lang werden würde. War aber super lecker! Feines Biorind mit viel Gemüse und Zwiebel, also einen Haufen Nährstoffe. Dazu Tomaten, das enthalten Lykopin wirkt antioxidativ und vorbeugend …

Raclette

Diät für die Krebszellen – Zwei Tage ketogen vor der Chemotherapie [Tag 1]

Heute ist es soweit, die zweite Chemo steht meinem Mann bevor. Nachdem die erste soweit ganz gut gelaufen ist, bin ich eigentlich zuversichtlich, dass mein Mann zwar ein paar Tage mit den Nebenwirkungen kämpfen wird, es aber an Weihnachten schon wieder so gut ist, dass er bei uns im Wohnzimmer mitfeiern kann. Ist auch echt doof, so kurz vor Weihnachten. Aber er hatte vor zwei Wochen einen Infekt und musste mit Fieber ins Krankenhaus. Die Chemo hat sich um eine Woche nach hinten verschoben, also Richtung Weihnachten. Das war schon ein Schlag, zusätzlich zum Gedanken, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist. Zu merken, das er wirklich so empfindlich auf andere Keime ist und so schnell wieder fiebern kann. So sieht man plötzlich viel mehr von der Krankheit, anfangs legt sich ja der erste Schock nach der Diagnose, da man den Krebs äußerlich nicht sieht. Aber wenn man einen Menschen so schwach und krank im Bett liegen sieht und sich immer drauf einstellen muss, dass am nächsten Tag gleich wieder alles anders sein kann, merkt man erst richtig die Krankheit. …

Goldene-Milch

Goldene Milch – Energiespender für Krebspatienten

Wunderschöner Name nicht? Goldene Milch! Gold ist für mich ein herrliches Wort, alles Goldene ist wunderschön und wertvoll. Und Milch kenne ich auch noch als Energiespender und als wertvolles Nahrungsmittel (ich komme halt vom Bauernhof und habe Großeltern die den 2. Weltkrieg und die Nachfolgezeit erlebt haben). Gold gefällt auch meinem Opa, ich glaube er ist der einzige Mann den ich kenne, der eine goldene Uhr trägt („Wertanlage Kind! Wieso gehst du so oft so teuer essen, kauf dir lieber Schmuck!“ „Äh, ja Opa, alles klar!“). Soviel zum Thema Gold. Echtes besitze ich wenig, das in der Goldenen Milch enthaltene schon mehr. Die Goldene Milch Ein klassisches Getränk aus dem Ayurveda, seit Jahrtausenden getrunken, beliebt, belebt Körper und Geist, wirkt reinigend, antioxidativ und entzündungshemmend. Meine Info ist jetzt relativ ungenau, aber ich habe mich ehrlich gesagt nicht genau damit auseinandergesetzt, wo, wie lange und sowieso die goldene Milch getrunken wird. Ich habe viele Infos über die Inhaltsstoffe, das reicht erst Mal. Zumindest meinem kleinen Kopf 😉 Die Kurkuma Ah, ich habe soo viel Infos gelesen, ich bin echt …

Zimtsterne-ohne-Zucker

Zimtsterne – Kinderfreundlich, ohne weißen Zucker

Ich mag Zimtsterne. Sie haben diese knusprig süße Kruste beim hineinbeißen und dann hat man dieses kaugummiartige Gefühl beim Kauen. Wisst Ihr was ich meine? Auf jeden Fall finde ich Zimtsterne ganz toll, vor allem da es sie in meiner Kindheit nie gab. Neben all den anderen Köstlichkeiten zu Advent und Weihnachten, hat meine liebe Oma Zimtsterne verschmäht. Die wären zu schwierig, sagte die Frau, die jeden Advent 20 verschieden Plätzchensorten für 5 Familien gebacken hat. Man sollte dabei wissen, dass nur meine Oma Plätzchen gebacken hat. Meine Mutter nicht. Wir waren eine Familie, die nicht viel Süßes gegessen hat, Tatsache! Sowas gibt es. Trotzdem litten wir Gott sei Dank nie an Untergewicht, denn auch feiner Käse, lecker Wurst und guter Wein machen glücklich! Deswegen hat meine Mama auch nie Plätzchen gebacken. Das was wir an Plätzchen gegessen haben, war von meiner Oma. Und da gab es jedes Jahr die gleichen, ohne Ausnahme, weil: Was sich bewährt hat, ist gut, was gut ist, bleibt. Punkt. Ist bei meinen Großeltern auch bei Urlaubsreisen so, bei der Automarke …