Jahr: 2017

Schoko-Weihnachtsmandeln

Schoko-Weihnachtsmandeln – gesunder Genuss, auch gegen Krebs!

Heute habe ich ein Rezept, das sehr einfach ist, aber absolut nahrhaft, weihnachtlich und präventiv gegen Krebs wirken kann – feine Schoko-Weihnachtsmandeln! Ich bin ja nicht so der Fan von gebackenen Plätzchen, ich esse meist Zuviel, fühle mich danach unwohl und brauch erst mal was gescheites hinterher. Es gibt aber ein paar Dinge, die liebe ich an Weihnachten- süßigkeitentechnisch gesehen: die Schoko-crossies meiner Oma und die Lindt-Weihnachtsmandeln. Die sind mega lecker! Und da ich ein paar Weihnachtsmänner und überhaupt Schokolade übrig hatte (siehe letzter Beitrag :-)), dachte ich mir, so was will ich machen. Natürlich kommt mein Rezept dem Original nicht ganz so nah, ich habe leider nicht die Fertigkeiten Mandeln exakt mit Nougat und Schoko zu umhüllen. Aber es funktioniert ganz gut, geht schnell und einfach, und man ist gut satt und hat aber nicht (also ich) so einen vollen Magen wie von zuviel Keksen. Die Mandel Mandeln sind die Samen des Mandelbaumes, der bereit seit 4.000 Jahren kultiviert wird. Sie sind eigentlich keine Nüsse sondern Steinfrüchte. Und sie enthalten viele gute Mineralien wie …

Im Zuckerkoma durch den Advent?! Tipps einer Mutter und Rezept für einen zuckerfreien Schoko-Weihnachtstrunk

JA, ich bin in Bezug auf Süßigkeiten empfindlich, da ich mich sehr mit Ernährung beschäftige…vor allem mit dem Zuckerkonsum in Bezug auf Prävention gegen Krebs. Ja, ich weiß, es ist vielleicht übertrieben, weil Weihnachtszeit ist nur einmal im Jahr und es ist bekanntlich noch keiner an „Advent“ gestorben. Trotzdem nervt mich dieser ewige Süßigkeitenwahn, sei es durch Kalender, Plätzchen, Lebkuchen, Nikolaustag, Adventsmarkt, Omas etc… es hört nicht auf. Vor allem Kinder hören nicht auf. Die hören einfach nicht auf Süßes zu essen, niemals! Lieber wird Mittag- und Abendessen gestrichen (bei uns gibt es eh nie was gscheites, nur Gemüse, bäh), und zwischendrin wird der Insulinspiegel so richtig hochgetrieben. Auch wenn die Kinder noch klein sind und sich Gott sei Dank viel Bewegen, möchte ich nicht, dass sie lernen, Süßes ist etwas alltägliches oder kann sogar eine Mahlzeit ersetzen (das lasse ich natürlich nicht zu, aber es kam schon vor, dass keiner Hunger hatte zu Mittag, denn es gab bereits Kuchen von einem Geburtstagskind im Kindergarten. Na gut, ok, vielleicht später. Später aber waren wir dann …

Bewegung in der Krebsprävention

Warum Bewegung in der Krebsprävention so wichtig ist – und Tipps aus meinem Alltag

Es ist Winter, die Nacht ist dunkel und kalt, aber auch sternenklar. Ich atme ganz tief die frische Luft in meine Lungen, mein Kopf klart auf, die kalte Luft dringt bis in meine Fingerspitzen. Die ersten Schritte, mein Körper lockert sich. Ich gehe rascher und spüre meine Muskeln, ein angenehmes Gefühl durchströmt meinen Körper. Ich will gehen, ich will mich bewegen, gegen die Kälte ankämpfen. Ich schau in die Stille, in die Dunkelheit und meine Gedanken ordnen sich und kommen zur Ruhe. Ein Auto fährt an mir vorbei, die Menschen schauen fernsehen in ihren Häusern. Es ist ruhig, und ich fühle mich großartig. Ich könnte stundenlang einfach nur in der frischen, kalten Luft spazieren gehen. Es ist für mich eine kleine Auszeit, die nur mir gehört, ich darf denken was ich will, in Erinnerungen schwelgen, die Zukunft planen, Träume erleben. Nach eine halben Stunde gehe ich wieder ins warme Haus. Ich mach mir einen heißen Tee und genieße das Gefühl, etwas getan zu haben. In meinem Kopf herrscht eine wohlig ruhige Atmosphäre, mein Körper ist …

Lauch-Kartoffel-Suppe

Lauch-Kartoffelsuppe {Potage Parmentier} – der Beginn einer Blogleidenschaft

Kennt ihr den Film Julia und Julie? Dabei geht es um eine Frau, die durch das Kochen der Rezepte von Julia Child Rezepte wieder zurück ins Leben findet und das auf einem Blog festhält. Ich liebe den Film, die französischen Rezepte darin und auch die Geschichte von Julia Child. Und ich bin tatsächlich dadurch zum bloggen gekommen. Ich habe mir auch die riesen Schinken aka Kochbücher von Julia Child gekauft und dieses Rezept ist eines der ersten im Film/Buch, das auch mein erstes nachgekochtes Rezept war. Gut es lag am ehesten an der Einfachheit dieses Rezeptes, denn die meisten Rezepte aus dem Kochbuch sind wahrlich alles andere als simpel. Mich aber hat es fasziniert, dass man aus so wenigen Zutaten, soviel rausholen kann. Nur Kartoffeln und Lauch! Lauch ist was wunderbares, z. B. die Lauchsuppe meiner Oma, sie gibt mir immer ein tröstendes und wärmendes Gefühl. Ich liebe ja alles was in Richtung Lauch, Zwiebel etc. geht und das diese Gemüsearten richtig gesund sind, werde ich auch demnächst noch zeigen! Vor allem ist er auch …

Mangold-Kartoffel

kroatische Mangold-Kartoffeln – ein Sommer-Revival-Rezept

Weil ich zeitlich dermaßen mit Rezepten hinterherhinke gebe ich heute ein Quickie-Rezept raus. Nicht nur vom Text sondern auch von der tatsächlichen Kocherei her! Als wir im Sommer in Kroatien waren, habe ich viel nach klassischen Rezepten gesucht und auf jeden Fall immer wieder ist mir das Rezept für die Mangold-Kartoffeln über den Weg/Teller gelaufen. Meist gibt es sie zu Fisch, aber es geht auch ohne, z.B. mit Feta-Käse oder gerösteten Mandelblättchen! Da es bei uns gerade frischen Mangold gab, ist es bei mir ein Herbstgericht, abrundet mit fruchtig-würzigem kroatischem Olivenöl! Kroatien, bzw. Istrien ist übrigens bereits das Land mit dem besten Olivenöl und das sollte man hier auch verwenden. Nach dem Kochen nur noch über das Gericht geben, es damit würzen, und es wird ein besonderes Gericht daraus, versprochen! Drucken Mangold-Kartoffeln Portionen: 2 Portionen Zutaten 250 g Mangold 400 g Kartoffeln 200 ml Wasser oder Brühe 50 ml Olivenöl, fruchtiges 1/2 Zwiebel, klein geschnitten 2 Zehen Knoblauch, klein geschnitten Anleitung Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 10-15 Minuten kochen. Derweil …

Himmel & Erde vegetarisch

Himmel & Erde {vegetarisch} – und wer nun mein Leben bestimmt

Passend als erstes Rezept für den Blog-Neuanfang gibt es „Himmel & Erde“, ein schöner Name oder? Es war sogar eines der Lieblingsgerichte meines Mannes! Eigentlich gehört noch a gscheite Blunzen dazu,  aber ich bin erstens nicht der Fan von Blutwurst, weil eben Blut und so…uuuh. Nicht so mein Thema. Und zweitens ich auf meinem Blog nun gern Rezepte zeige, die grundlegend auf Gemüse & Obst aufbauen. Gemüse & Obst sind so wichtig, sie enthalten so viele mega tolle Stoffe, von den bekannten Vitaminen über Mineralstoffe und die noch etwas unbeachteten sekundären Pflanzenstoffen. Die aber immer mehr an Bedeutung gewinnen, da sie wohl für die Erhaltung unserer Gesundheit verantwortlich sind, mehr noch als die Vitamine! Im Zuge meiner Ausbildung und meiner Vertiefung mit dem Thema „Ernährung & Krebs“ lerne ich immer mehr neue tolle Stoffe kennen und was diese wirklich in unserem Körper bewirken. Daraufhin habe ich mir mal ein App runtergeladen, von AID, um ein wenig zu kontrollieren, wieviel Obst und Gemüse ich bzw. wir wirklich essen. Tja, was soll ich sagen. Zuwenig. Und auch …

Das Leben

Mein Leben nach dem Tod – ein Neuanfang

Es war soweit. Anfang August, ich wollte mit den Kindern zu meiner Familie fahren, um meinem Mann ein wenig Ruhe und Auszeit von uns zu gönnen. Es waren ja gerade Ferien und permanent mit aufgedrehten lauten Kindern umgeben zu sein ist nun mal für einen schmerzgeplagten Krebspatienten suboptimal. Seine Mutter kam um ihn zu umsorgen. Wir wollten ihm die nötige Ruhe gönnen. Und dann bekam er eine Sepsis. Von einer Stunde auf die andere. Er kam auf Intensivstation. Wir sind sofort nach Österreich zurück gefahren. Die Kinder haben ihn ein letztes Mal gesehen. Am zweiten Tag auf Intensiv kam der Anruf in der Früh um 4 Uhr. Man weiß was kommt. Man weiß es irgendwie. Ich bin mit den gemischten Gefühlen der Angst, Panik aber auch einem Neuanfang folgend ins Krankenhaus gefahren. Habe seine Hand gehalten, die nichts mehr halten konnte. Ich war bei seinem letzten Kraftakt dabei, wie die Luft aus seinen Lungen wich und der Körper endgültig zum Stillstand kam. Erst hatte ich richtige Panik und ich war verzweifelt. Warum muss das sein? …

Wassermelonen-Gazpacho mit Knoblauchbrot

Wassermelonen-Gazpacho mit geröstetem Knoblauchbrot – leicht und herrlich frisch

Heute habe ich, nach viel schwerer Kost der letzten Beiträge, ein leichtes, frisches, sommerliches Rezept, eine Wassermelonen-Gazpacho mit leckerem, super einfachem Knoblauchbrot. Gazpacho Gazpacho ist sehr bekannt für die spanische und portugiesische Küche. Sie besteht hauptsächlich aus Tomaten, Gurken, Weißbrot, Knoblauch, Olivenöl und Essig und wird kalt serviert. Es gibt sie in unzähligen Varianten,  und jeder hat wohl sein eigenes Lieblingsrezept, ob mit oder ohne Paprika, Brot oder Knoblauch. Man vermutet, dass die Idee für die Gazpacho die Römer hatten, die, um schnell betrunken zu werden, in ihren grusel-sauren Wein, Brot, Olivenöl und Gurken gaben. Damit sie die Plöre schneller runter bekamen. Die spinnen die Römer, hihi! (Quelle: Wikipedia) Mein Rezept stammt aber aus dem Buch „Zu Gast in Griechenland“. Keine Ahnung, warum das in einem griechischem Kochbuch ist, aber die Suppe ist genial. Ich habe schon oft Gazpacho gemacht, aber zuviel davon konnte ich nie essen der Säure wegen. Ich habe halt brav nach Rezept Tomaten, rohe Zwiebel und rohen Knoblauch gemixt. Die Wassermelone gibt hier eben eine schöne Süße, Zwiebel und Knoblauch lasse …

Familienleben mit einem Krebskranken – die Zukunft

Im ersten Teil habe ich beschrieben, wie es zur Diagnose meines Mannes kam und wie wir momentan damit leben. Heute möchte ich darüberschreiben, was ich dazu beitrage und wie wir mit der Situation umgehen lernen.  Dieser Beitrag ist auch etwas wirrer, da die Zukunft eigentlich ungewiss ist und ich nicht genau weiß, wie ich das alles in Worte fassen kann. Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch, ich bin nach der Diagnose nicht in ein schwarzes Loch gefallen. Ich werde bei schlimmen Nachrichten eher angetrieben und motiviert. Ich habe überlegt was ich tun kann, von der medizinischen Seite her, muss ich mich natürlich auf die Ärzte verlassen. Von der psychischen Seite versuche ich meinen Mann immer zu unterstützen, ich nehme ihn in dem Arm, ich frage ob er was braucht, ich will mit ihm was unternehmen, oder ihm Aufgaben geben, damit er Ablenkung hat. Aber auch motivieren, schimpfen Leider ist das alles einfacher gesagt als getan. Jemand der ständigen Schmerzen und Angst hat, ist auch für die eigene Psyche sehr belastend. Man kann nicht nur für …

Das Leben mit einem Krebspatienten

Familienleben mit einem Krebskranken – die Sicht der Ehefrau und Partnerin [Teil 2]

Diagnose Es fing 2015 an, als ich mit Josef schwanger war. Mein Mann hatte zweimal hintereinander Lungenentzündung. Da war ich tatsächlich teilweise etwas ungehalten, da er ständig als Hilfe ausfiel und krank im Bett lag. Ich war hochschwanger und musste den Haushalt und die Kinder versorgen. Dass es eine schlimme Krankheit sein könnte, hätte ich nie gedacht. Nach der Geburt von Josef im April 2016 war alles wieder normal. Bis er im Sommer plötzlich unter permanenten Rückenschmerzen litt. Wir dachten, er hätte sich verlegt oder zu schwer gehoben, z.B. die Kinder. Als er Ende 2016 wieder Lungenentzündung bekam, haben die Ärzte eine Bronchoskopie angeordnet um das entnommen Gewebe zu untersuchen. Unter anderem auf Krebszellen. Und das war positiv. Der erste Schock saß tief, aber es kam noch nicht ganz an bei mir, muss ich ehrlich sagen. Es war Freitag und wir haben über das Wochenende auf Therapien und Chancen überlegt und waren noch ganz optimistisch gestimmt, dass es ja bereits viele erfolgreiche Therapien bei Krebs gab. Bis dato kannte ich eigentlich nur die positiven Nachrichten, …