Monate: Januar 2017

schwarzer Winter-Rettich

schwarzer Winter-Rettich

Was ist das? Rettich gehört wie Kohl zu den Kreuzblütlern. Schon bei den alten Ägyptern und Chinesen galt er reinigendes und vor Infekten schützendes Gemüse. Bei uns ist der schwarze Rettich ein typisches Wintergemüse, das im Oktober geerntet wird und im feuchten Sand bis ins Frühjahr lagerbar ist. Im Gegensatz zum Bierrettich, hat er eine schwarze, unempfindliche Haut. Es gibt ihn in runder Form, aber auch als längliche, wurzelähnliche Ausgabe. Warum solle ich ihn essen? Rettich enthält viel Vitamin C, und Mineralien wie Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor. Interessant ist das Raphanol, ein schwefelhaltiges Öl, Senfölglykoside und Bitterstoffe. Sie sind verantwortlich für den „Duft“ und die Auswirkungen. Wie der Volksmund sagt: „Wer Rettich ist, hustet oben und unten“. Aber gerade diese Inhaltsstoffe machen den Rettich so gesund, er wird vor allem bei Husten als schleimlösendes Mittel und zum Abhusten verwendet (der Saft). Der Rettich wirkt auch bei Gallenblasenerkrankungen  und Leberleiden, und senkt das Cholesterin. Wichtig aber ist seine Stellung in der Krebsprävention, da er zur Familie der Kreublütler gehört und die enthaltenen Glykosinade wirken antioxidativ, krebshemmend und …

schwarzer Rettich Salat mit Apfel und Hanfsamen

Schwarzer Rettichsalat mit Apfel und Hanfsamen

Uff, gar kein leichtes Thema wie ich finde. Der schwarze Rettich. Ich kannte ihn bis zu meiner Ankunft in Österreich gar nicht, bei uns in Bayern gibt nur den im Sommer erhältlichen Bier-Rettich. In meiner Biokiste war also vor Unzeiten mal ein einsamer schwarzer Rettich, den ich zuerst gern wie den Bierrettich gesalzen und auf dem Butterbrot gegessen habe. Und nie wieder gekauft habe. Neulich las ich, dass Rettiche zur Familie der Kreuzblütler gehören. Was bedeutet, er muss ja wohl mit seinen scharfen Eigenschaften gewiss gegen den doofen Krebs wirken. Und siehe da, es stimmt. Also, den Krebs wird er nun nicht besiegen, vorher glaub ich würde unser Haus durch die vielen Gase explodieren (falls ihr wisst was ich mein ;-)). Aber einen gewissen Beitrag zu einer gesunden, präventiven und immunstärkenden Ernährung trägt er allemal bei. Wenn Euch die herausragenden Inhaltsstoffe interessieren, dann hier entlang! Der Salat ist auch mit Sauerrahm verfeinert, was den beißenden Geruch und die Schärfe etwas heraus nimmt. Das Kürbiskernöl Auch wenn ich in Österreich wohne, bin ich leider (noch) kein Kürbiskernöl-Profi. …

Schwarzwurzel

Schwarzwurzel – der „Spargel des armen Mannes“

Was ist das? Schwarzwurzel zählt zur Familie der Korbblütler und genau gesagt essen wir die Garten-Schwarzwurzel. Sie ist ein typisches Wintergemüse das  regional erhältlich ist. Sie wird im Oktober geerntet und kann dann bis ca. März in feuchtem Sand gelagert werden. Früher wurde die Schwarzwurzel auch der „Spargel des armen Mannes“ genannt, da sie optisch als auch geschmacklich dem weißen Spargel ähnelt. Warum sollte ich sie essen? Schwarzwurzeln enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralien vor allem Ballaststoffe. Erwähnenswert ist der Ballaststoff Inulin, welcher spezielle für Diabetiker interessant ist., da er den Blutzuckerspiegel nicht erhöht. Inulin wird oft als Füllstoff in der Lebensmittelherstellung verwendet, z. B. bei der Eisherstellung. Er macht ein schöneres Mundgefühl. Außerdem dient er als Präbiotika, also als Nährstoff für die Bifidobakterien im Darm, was ihn gut für die Verdauung macht. Da es ein Ballaststoff ist kann er bei Menschen die einen empfindlichen Magen haben Probleme verursachen, in Form von Flatulenzen, z. B. Wie verwende ich sie? Schwarzwurzel sollten am Besten mit erdiger Schale gekauft werden, da sie so am längsten haltbar sind. Wenn man Schwarzwurzeln schält, tritt ein weißlicher klebriger …

Schwarzwurzelgemüse mit Lachsforelle

Schwarzwurzelgemüse mit Lachsforelle

Leider bin ich so gar kein Fisch-Typ. Außer Fischstäbchen, aber die gelten wohl nicht, oder? Das liegt daran, dass ich in Bayern und nicht am Meer aufgewachsen bin, bei uns gab es selten Fisch und ich kenne auch dementsprechend wenig Fischrezepte. Jetzt gibt es bei mir daheim  in Bayern noch gefrorenen Fisch in der Tiefkühlabteilung. Hier in Österreich finde ich nicht mal das (außer Fischstäbchen und Blockfilets). Liegt vielleicht daran, dass gleich in der Nähe einer der größten Binnenseen Österreichs liegt, der Attersee. Aus seinem klaren, trinkbaren Wasser kann man doch die ein oder andere Köstlichkeit fischen, wie z. B. Saibling, Hecht oder Forellen.  Oder man kauft von einer der Fischzuchten rund um den Attersee ein Fischprodukt, wie geräucherte Lachsforelle oder Saibling. Gott sein Dank gibt es auch bei unserem Foodcoop Shop Fisch von der Fischzucht Seeache in Unterach. Somit brauche ich nicht extra zu einem Fischer oder Züchter hinfahren, da ich ja meist nur einen kleinen Fisch für uns brauche. Also habe ich die Gunst genutzt und eines meiner Lieblingsrezepte gemacht, Schwarzwurzel mit Fisch, in meinem Fall Lachsforelle. Es …

Joghurt mit Granola

Knuspermüsli aka Granola- nicht ganz low carb aber high lecker!

Ich liebe dieses Knuspermüsli! Leider esse nur ich es, alle anderen meiner Familie mögen es nicht. Gute Voraussetzung für ein blogreifes Rezept oder? Ich muss aber dazu sagen, dass bei meinem ersten Versuch ein Knuspermüsli herzustellen, die Temperatur des Backofens etwas hoch war und doch einiges angebrannt ist. Was man wiederum nicht erkennen konnte, da ich das Granola mit Kakao gemacht habe. Die ersten sehnsüchtig erwarteten Bissen meiner Kinder (sie haben mitgeholfen das Granola zu machen) waren also nicht wie erwartet, sondern bitter und verbrannt. Hm, toll, seit dem Zeitpunkt darf ich alles allein essen 🙂 Okay,damit will ich eigentlich sagen, bitte Vorsicht mit der Temperatur. Verbrannte Nüsse und auch Flocken sind nicht gut und schon gar nicht gesund. Meine Befürchtung war ja eher, dass allgemein geröstete Nüsse nicht mehr so gesund sind wie rohe, da sie ja ungesättigte Fettsäuren enthalten und diese sehr hitzeempfindlich reagieren. Aber es gibt tatsächlich Studien, die besagen, dass sich die Fettsäurezusammensetzung während des Röstvorgangs nicht ändert. Bei moderater Hitze wohlgemerkt, also nicht zu hoch einschalten. Aber ich habe das Granola jetzt schon so oft gemacht und es …

winterliche Minestrone mit Petersilienpesto

winterliche Minestrone mit Petersilienpesto

Eine leckere Suppe oder Eintopf ist immer toll, gerade im Winter und auch wenn man krank ist, kann man durch Suppe prima wertvolle Nährstoffe und Flüssigkeit zu sich nehmen. Aber jetzt mal abgesehen davon, man muss natürlich nicht krank sein, um Suppe zu essen. Meine Kinder mögen auch gern Suppe, vor allem Minestrone, was mich wundert, da man das Gemüse dort drin ja sieht. Vielleicht liegt es daran, dass ich es mit geriebenem Parmesan überdecke. Und gerade winterliches Gemüse schmeckt einfach warm besser, wie eben fast alles im Winter warm besser schmeckt. Und hier kann man sich richtig austoben um viel Gemüse zu verarbeiten, weil fast alles in Minestrone gut schmeckt.   Die Minestrone Kommt aus Italien und wird je nach Region mit Tomaten, Bohnen, Speck , Kartoffeln und verschiedenem Gemüse auf Wasserbasis gekocht und mit Parmesan verfeinert. Ich mag sie echt gern, weil sie total einfach ist, man alles Gemüse verwerten kann und sie IMMER schmeckt. Im Sommer, im Winter, den Kindern, mit Wurzelgemüse, mit Blattgemüse, mit Erbsen, Bohnen, Kartoffeln oder kleinen Nudeln. Und ist …

Hühnerfriskassee -Low Carb, Anti Krebs

Hühnerfrikasse – Low Carb und Anti Krebs

Es ist erstaunlich wenn man viel über Ernährung und Krebs liest, welche Lebensmittel alle gegen den Krebs helfen, bzw. Wirkstoffe enthalten, die das Wachstum hindern können. Ich bin zwar kein Mediziner (und auch ganz weit entfernt davon), aber ich glaube daran, dass die richtige Ernährung die beste Grundlage ist, um gegen den Krebs zu kämpfen. Natürlich ist Bewegung und die richtige psychische Verfassung ebenso wichtig, aber mit Lebensmittel und Essen kenne ich mich besser aus, und meiner Meinung nach, schafft das auch die Grundlage für alle anderen Faktoren. Man muss bei Kräften sein um sich Bewegen zu können und gutes, richtiges Essen und Bewegung gibt automatisch der Psyche wieder einen Aufschwung nach einer Zeit wo man sich richtig sch… fühlte. Ich versuche seit der Krebsdiagnose mit weniger Kohlenhydrate zu kochen um erstens den Gemüseanteil zu erhöhen und zweitens die für den Krebs so gut verwertbaren Kohlenhydrate zu verringern. Da ich ein klassischer Typ bin, wie mein Blog schon besagt, koche ich gern klassische Rezepte, einfach weil ich das ohne Rezept kann. Für eine Low Carb Küche, lasse ich halt einfach …

Hühnerbrühe

Hühnerbrühe – ein fast vergessener Klassiker im Kampf gegen Entzündungen

Hühnerbrühe und ich, bzw. ganze Hühner oder Tiere im Allgemeinen sind nicht so meins. Ja ich gebs zu, wenn ich ein Tier töten müsste würde ich es nicht essen und umgekehrt. Is so. Das heißt, wenn ich Hühnerbrühe koche, kann ich normalerweise weder die Brühe, noch das Huhn essen. Kommt aber Schwiegermama, und die verkocht mir ALLES, dann schmeckt plötzlich die Brühe wunderbar aromatisch, nicht zu fett wie man vielleicht glaubt aber lecker und wohltuend. Da meine Schwiegermutter momentan oft bei uns ist, obwohl sie 700 km weit entfernt wohnt, liegt an der laufenden Chemotherapie meines Mannes, die er bis Ende Januar alle 3 Wochen bekommt. Ist schön, für die Zeit Hilfe zu haben, gerade bei 3 kleinen, lauten Kindern. Und an dieser Stelle darf ich mal an alle die uns helfen, an uns denken und mit uns hoffen, sagen: DANKE! Und jetzt nochmal zur Brühe. Ich habe sie natürlich nochmals selber ausprobiert. Das geht ja gar nicht, dass ich als Foodbloggerin und Prophetin für hochwertige Lebensmittel (da gehört halt keine ausgelöste Billighendlbrust dazu) keine Hühnerbrühe kochen kann. …

Szegediner Gulasch

Gulasch, ein Klassiker und immer wieder anders – heute Szegediner Art

Zu meinem Beitrag über Ketogne Rezepte fehlt noch das Rezept für Gulasch. Ich muss sagen, ich mache Gulasch immer aus meiner Laune heraus, mit Zutaten und Gewürzen die gerade da sind. Es gibt aber ein paar Tipps, bzw. Abläufe, die immer gleich sind. An die kann man sich halten, dann gelingt das Gulasch immer. Die genauen Zutaten und Mengen sind dabei nebensächlich. Heute gibt es das Szegediner Gulasch, einfach gesagt, Gulasch mit Sauerkraut. Ich hatte welches da und da ich leider (noch) nicht so gern Sauerkraut esse, habe ich es mal ins Gulasch geworfen. Es schmeckt super, da es erwärmt nicht so sauer ist und mit den Gewürzen und den Aromen des Schmorvorganges gut harmoniert. Zutaten für 6 Portionen (ideal zum einfrieren oder am nächsten Tag für Gulaschsuppe) 1 kg Bio-Rindfleisch (vom Metzger beraten lassen, welches Stück. Bei mir steht immer „Gulasch“ drauf, darum weiß ich leider nicht genau wie es heißt. Eigentlich aber geht vieles, was zum Schmoren und Dünsten eben geeignet ist) 1,5 kg Gemüse: Karotten, Zwiebeln, Lauch. Sellerie, Pastinaken, etc. 1 Dose Tomaten …