Lifestyle, Süßes
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Ausflug zum Lichtenberg mit den Kindern inklusive fruchtig-gesunder Kuchenjause

Ausflug Lichtenberg im Attergau

Da endlich wunderschönes Wetter bei uns ist, versuchen wir , also ich und 3 kleine Kinder, an den Wochenenden unsere Gegend durch Ausflüge besser zu erkunden. Unsere Gegend das ist der Attersee, Mondsee, Wolfgangsee, Traunsee, eigentlich das Salzkammergut.

Ich finde es so toll hier zu wohnen und als Einstimmung in mein Beitragsthema, habe ich eine kleine Geschichte, die ich wahnsinnig gern mag:

„In einer abgeschiedenen ländlichen Gegend Südeuropas sitzt ein Fischer am flachen Meerestrand und angelt mit einer alten, herkömmlichen Angelrute. Ein reicher Unternehmer, der sich einen einsamen Urlaub am Meer gönnt, kommt auf einem Spaziergang vorbei, beobachtet den Fischer eine Weile, schüttelt den Kopf und spricht ihn an. Warum er hier angle, fragt er ihn. Draußen, auf den felsigen Klippen könne er seine Ausbeute doch gewiss verdoppeln. Der Fischer blickt ihn verwundert an. ‚Wozu?‘, fragt er verständnislos. Na, die zusätzlichen Fische könne er doch am Markt in der nächsten Stadt verkaufen und sich von den Einnahmen eine neue Fiberglasangel und den hoch effektiven Spezialköder leisten. Damit ließe sich seine Tagesmenge an gefangenem Fisch mühelos noch einmal verdoppeln. ‚Und dann?‘, fragt der Fischer, weiterhin verständnislos. Dann, entgegnet der ungeduldig werdende Unternehmer, könne er sich bald ein Boot kaufen, hinausfahren ins tiefe Wasser und das Zehnfache an Fischen fangen, sodass er in kurzer Zeit reich genug sein werde, sich einen modernen Hochseetrawler zu leisten! Der Unternehmer strahlt, begeistert von seiner Vision. ‚Ja‘, sagt der Fischer, ‚und was tue ich dann?‘ Dann, schwärmt der Unternehmer, werde er bald den Fischfang an der ganzen Küste beherrschen, dann könne er eine ganze Fischfangflotte für sich arbeiten lassen. ‚Aha‘, entgegnet der Fischer, ‚und was tue ich, wenn sie für mich arbeiten?‘ Na, dann könne er sich den ganzen Tag lang an den flachen Strand setzen, die Sonne genießen und angeln. ‚Ja‘, sagt der Fischer, ‚das tue ich jetzt auch schon.‘

– Prof. Hartmut Rosa.

Was ich damit sagen will ist, das ich auch oft übersehe, wie schön wir es haben. In meinem Fall ist es so, dass wir einfach nur raus gehen müssen, haben die Berge und die Ruhe der dörflichen Gegend. Mit den weiten grünen Feldern und den vielen Bäumen. Ein paar Kilometer weiter ist der kristallklare, manchmal türkis leuchtende Attersee mit Trinkwasserqualität.

Ausflug Lichtenberg im Attergau

Ich will jetzt hier nicht angeben oder jeden bekehren zu uns zu ziehen, ich möchte eigentlich nur einen Impuls geben, sich mal wieder im Hier und Jetzt um zusehen.

Unlängst sagte jemand zu mir, äh, wer fährt den hier als Tourist zum Attersee, ist doch nix los!

Ich erinnerte mich aber an mein erstes Mal am Attersee. Ich hatte meinen zukünftigen Mann gerade erst kennen gelernt, war noch sehr jung und fuhr mit meinem alten Mercedes ins entfernte Österreich. Und obwohl ich selbst vom Dorf komme, war ich so fasziniert, der riesige See, die hohen schützenden Berge, aber auch das weite grüne Land.

Ausflug zum Lichtenberg

Deshalb versuche ich immer wieder, mein zu Hause mit diesen begeisterten Augen zu sehen.

Das möcht ich auch meinen Kindern weitergeben, eine Begeisterung für all die Dinge, die wir haben und vielleicht übersehen weil sie alltäglich sind. Aber ich weiß nun mal auch, dass das schnell vorbei sein kann und dann bereut man, dass man dem nicht mehr Aufmerksamkeit schenkte (das gilt übrigens auch für meine Kinder, deshalb ist auch die gemeinsame Zeit, die wir bei den Ausflügen verbringen, so wichtig).

Ich hoffe nur meine Kinder erklären mich nicht verrückt für die vielen „OOHs“ und „AAAHs“ die ich jedem Berg hinterher schreie 😉

Egal, also am Wochenende waren wir auf dem Aussichtsturm in Lichtenberg, einem Ortsteil von St. Georgen, unserem zu Hause. Der Turm ist 36m hoch, steht im Wald und oben hat man eine so herrliche Aussicht als wäre man Herr der Welt 🙂

Aussichtsturm Lichtenberg

Die gefühlten 1.800 Stufen werden da mehr als wett gemacht, vor allem ist das auch Bewegung, die gut tut (man beachte den Link bei „Bewegung“ auf meinen Beitrag über eben diese und meine Mission an alle: Arsch hoch! :-).

Oben haben wir als erstes unseren Sonntags-Kuchen genoßen. Na ja, ehrlich gesagt, wären die Kinder sonst gar nicht da hoch gegangen, hihi.

Ausflug auf den Lichtenberg

Als Idee von Veronika von „carrots for claire“ Biskuitrollen-Lollie aus meinem Buchweizenbiskuit und folgender Füllung:

  • 1 Packung gefrorener Erdbeeren (ca. 250g) über Nacht im Kühlschrank auftauen
  • 3 EL Honig (oder mehr je nach Süßwunsch)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL Leinsamen unterrühren
  • Alles mit einem guten Mixer oder Standmixer mixen
  • ein paar Stunden stehen lassen, dann quillt der Leinsamen und macht eine gut streichfähige Masse daraus.
  • Diese Masse auf den Biskuitboden geben wie hier in dem Rezept für Buchweizenrolle beschrieben.

Mehr Fotos habe ich leider nicht von den tollen Biskuitrollen, da der Transport im Rucksack auf den 1.800 Stufen noch zu überdenken ist. Sprich, die sahen oben angekommen nicht mehr aus wie hübsche blogtaugliche Biskuitrollen. Und Josef hat die in einer Geschwindigkeit verdrückt, da hatte meine alte Kamera keine Chance noch ein Bild zu machen!

Zusätzlich gab es noch Apfelspieße mit Osterhasenglasur (alter Osterhase geschmolzen). Ich liebe ja Obstspieße mit Schokolade! Kann man sogar transportieren.

Ausflug auf den Lichtenberg

Und danach waren wir im Berggasthof „Danter“, am Lichtenberg, uriges Gasthaus, mit dem schönsten Blick der Welt! Das erwähne ich, da es wirklich schön ist dort. Leider haben wir nicht viel gegessen, durch oben erwähnte Köstlichkeiten. Und Fotos hab ich auch wenig, da wir bedingt durch einen schweren Unfall (Johanna ist vom Karusell gefahlen) schnell nach Hause fahren mussten, da nur die Einhorn-Pflaster die riesigen Mengen an Blut die aus ihrem Knie kamen, stoppen konnten.

Ich liebe Kinder! *lach*

An Guaden!

 

 

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