Die Geschichte…

…über mich und diesen Blog.

Ich bin Alexandra, Ü30, wohne mit meiner Familie im wunderschönen Oberösterreich und mein Mann ist an Lungenkrebs gestorben.

Das Leben lief super, wir haben Ende 2013 in einem idyllischen Dorf ein super schönes Holzhaus gebaut. Unsere Kinder sind noch ziemlich klein, aber pumperl gsund. Mein Mann hatte eine prima Arbeitsstelle und ich durfte, bzw. darf bei allen Kindern zu Hause bleiben und sie in ihren ersten Jahre betreuen. Was ich auch gerne mache.

Wie das Leben aber so läuft, kann es auch schief laufen. Ein Jahr lang hatte mein Mann immer wieder Lungenentzündung, dann Schmerzen im Rücken. Die Diagnose im Oktober 2016 hieß Lungenkrebs im Endstadium, keine Heilung, nur Linderung der Symptome möglich. Bam!

Bei ihm hat keine Therapie gefruchtet und der Krebs wuchs weiter vor sich hin. Mein Mann wurde zusehends schwächer, auch mutloser. Die Schmerzen und die Krankheit nahmen sein und unser ganzes Leben und unsere Kraft in Anspruch. Warum ich das schreibe? Eine traurige Geschichte auf einem Foodblog?

Die Krankheit therapieren oder gar heilen, liegt mit Sicherheit außerhalb meiner Möglichkeiten.  Aber ich wollte meinem Mann die best mögliche Umsorgung bieten, die er brauchte. Ich wollte ihm helfen, wieder körperlich mehr Kraft und Ausdauer zu bekommen. Ernährung spielt eine so wahnsinnig wichtige Rolle in der Prävention von Krebs als auch bei Erkrankung selbst, es ist unglaublich!

Nur wird einem das nicht gesagt. Weder von den behandelnden Ärzten, noch vom Krankenhauspersonal. Es scheint sich (zumindest bei uns) niemand damit zu beschäftigen, ob es wichtig  und unterstützend wirkt, was ich esse. Immerhin arbeitet der Körper damit, oder?

Aus diesem Grund, werde ich mich auf meinem Blog mit Ernährung als Prävention auseinandersetzen und meine Erfahrungen und Rezepte weiter geben. Vielleicht hilft es jemandem weiter.

Wenn Du Tipps, Erfahrungen oder Fragen hast, melde Dich bei mir! Ich freue mich auf Austausch!

Und trotz allem, trotz dem Kummer, trotz der Angst und trotz der Sorgen, Essen soll Genuss sein! Kleine Auszeiten, Ruheinseln, Genussmomente, die jeden Tag ein bisschen erträglicher machen. Zumindest ist das bei mir so. Aber ich bin auch Foddbloggerin.

Dies soll also kein Trauerblog werden, sondern ein Aufruf an die gute klassische Küche und die hochwertige Lebensmittel!

An Guaden!