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Rote Beete

Rote Beete – die tolle Knolle

Was ist das? Rote Beete, in Bayern und Österreich auch Rhaner genannt, ist mit Mangold und der Zuckerrübe verwandt. Sie wächst als Rübe unter der Erde, hat eine dünne Schale und ein saftiges Fleisch mit der typischen purpurroten Färbung. Neben der bekannten Roten Bete gibt es auch weiße und gelbe Sorten. Sie ist im August reif, wird bis zum ersten Frost geernet und den ganzen Winter über als Lagerware verkauft. Warum soll ich das essen? Die Rote Beete ist kalorienarm enthält viele Vitamine wie A, C und B-Vitamine sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Folsäure. Der sekundäre Pflanzenstoff Betanin sorgt für die rote Farbe, der die Abwehrkräfte stärkt. Zudem soll der Verzehr der Rüben die Blutbildung unterstützen. Bei Neigung zu Nierensteinen, sollte man sie meiden, da sie viel Oxalsäure enthält. Wie verwende ich die Rote Beete? Die Rote Beete wird roh oder gekocht gegessen. Gekocht wird sie entweder bedeckt mit Wasser.Besser ist es, sie zu dämpfen, im Dampfgarer oder Dämpfeinsatz im Topf. So werden die Nährstoffe besser erhalten und gehen nicht ins Wasser über. Die Kochzeit der Roten Beete liegt bei ca. 50 Minuten, bei beiden Methoden und je nach Größe. …

schwarzer Winter-Rettich

schwarzer Winter-Rettich

Was ist das? Rettich gehört wie Kohl zu den Kreuzblütlern. Schon bei den alten Ägyptern und Chinesen galt er reinigendes und vor Infekten schützendes Gemüse. Bei uns ist der schwarze Rettich ein typisches Wintergemüse, das im Oktober geerntet wird und im feuchten Sand bis ins Frühjahr lagerbar ist. Im Gegensatz zum Bierrettich, hat er eine schwarze, unempfindliche Haut. Es gibt ihn in runder Form, aber auch als längliche, wurzelähnliche Ausgabe. Warum solle ich ihn essen? Rettich enthält viel Vitamin C, und Mineralien wie Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor. Interessant ist das Raphanol, ein schwefelhaltiges Öl, Senfölglykoside und Bitterstoffe. Sie sind verantwortlich für den „Duft“ und die Auswirkungen. Wie der Volksmund sagt: „Wer Rettich ist, hustet oben und unten“. Aber gerade diese Inhaltsstoffe machen den Rettich so gesund, er wird vor allem bei Husten als schleimlösendes Mittel und zum Abhusten verwendet (der Saft). Der Rettich wirkt auch bei Gallenblasenerkrankungen  und Leberleiden, und senkt das Cholesterin. Wichtig aber ist seine Stellung in der Krebsprävention, da er zur Familie der Kreublütler gehört und die enthaltenen Glykosinade wirken antioxidativ, krebshemmend und …

Schwarzwurzel

Schwarzwurzel – der „Spargel des armen Mannes“

Was ist das? Schwarzwurzel zählt zur Familie der Korbblütler und genau gesagt essen wir die Garten-Schwarzwurzel. Sie ist ein typisches Wintergemüse das  regional erhältlich ist. Sie wird im Oktober geerntet und kann dann bis ca. März in feuchtem Sand gelagert werden. Früher wurde die Schwarzwurzel auch der „Spargel des armen Mannes“ genannt, da sie optisch als auch geschmacklich dem weißen Spargel ähnelt. Warum sollte ich sie essen? Schwarzwurzeln enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralien vor allem Ballaststoffe. Erwähnenswert ist der Ballaststoff Inulin, welcher spezielle für Diabetiker interessant ist., da er den Blutzuckerspiegel nicht erhöht. Inulin wird oft als Füllstoff in der Lebensmittelherstellung verwendet, z. B. bei der Eisherstellung. Er macht ein schöneres Mundgefühl. Außerdem dient er als Präbiotika, also als Nährstoff für die Bifidobakterien im Darm, was ihn gut für die Verdauung macht. Da es ein Ballaststoff ist kann er bei Menschen die einen empfindlichen Magen haben Probleme verursachen, in Form von Flatulenzen, z. B. Wie verwende ich sie? Schwarzwurzel sollten am Besten mit erdiger Schale gekauft werden, da sie so am längsten haltbar sind. Wenn man Schwarzwurzeln schält, tritt ein weißlicher klebriger …