Alle Artikel in: Lifestyle

Ausflug Lichtenberg im Attergau

Ausflug zum Lichtenberg mit den Kindern inklusive fruchtig-gesunder Kuchenjause

Da endlich wunderschönes Wetter bei uns ist, versuchen wir , also ich und 3 kleine Kinder, an den Wochenenden unsere Gegend durch Ausflüge besser zu erkunden. Unsere Gegend das ist der Attersee, Mondsee, Wolfgangsee, Traunsee, eigentlich das Salzkammergut. Ich finde es so toll hier zu wohnen und als Einstimmung in mein Beitragsthema, habe ich eine kleine Geschichte, die ich wahnsinnig gern mag: „In einer abgeschiedenen ländlichen Gegend Südeuropas sitzt ein Fischer am flachen Meerestrand und angelt mit einer alten, herkömmlichen Angelrute. Ein reicher Unternehmer, der sich einen einsamen Urlaub am Meer gönnt, kommt auf einem Spaziergang vorbei, beobachtet den Fischer eine Weile, schüttelt den Kopf und spricht ihn an. Warum er hier angle, fragt er ihn. Draußen, auf den felsigen Klippen könne er seine Ausbeute doch gewiss verdoppeln. Der Fischer blickt ihn verwundert an. ‚Wozu?‘, fragt er verständnislos. Na, die zusätzlichen Fische könne er doch am Markt in der nächsten Stadt verkaufen und sich von den Einnahmen eine neue Fiberglasangel und den hoch effektiven Spezialköder leisten. Damit ließe sich seine Tagesmenge an gefangenem Fisch mühelos …

Notiz an mich

Notiz an mich: Fuck you „to do“

Notiz an mich: Mein letzter Beitrag ist nun schon wieder ärgerlicherweise einen Monat her! In der Zwischenzeit waren wir zwar im Urlaub und ich bin krank geworden. Dadurch kann  ich leider nichts blogtaugliches kochen kann, da ich nichts schmecke. Ja und schlecht geht’s mir auch. Trotzdem habe ich das Gefühl, nichts zu schaffen. Meine to-do Liste ist länger als die Chinesische Mauer. Ich müsste kochen und Rezepte erstellen, was doch eh nicht so schwer sein kann, da ich gefühlte 5 mal am Tag koche. Dazu noch ein paar Fotos schießen, kein Thema oder? Ich bin ja kein professioneller Fotograf sondern nur Hausfrauen-Laie. Also Kamera drauf und gut is. Dann Beiträge schreiben, meist fällt mir doch eh was ein. Und ich habe gerade ein neues Projekt, bezüglich meiner beruflichen Zukunft, das läuft fast allein, nur ein paar Termine sind da fällig. Müsst ich doch schaffen, wenn ich eh 7 Tage die Woche zu Hause bin und nix zu tun habe, oder? Und trotzdem, ich krieg nix auf die Reihe. Ich koche zwar, dann vergesse ich aber …

Im Zuckerkoma durch den Advent?! Tipps einer Mutter und Rezept für einen zuckerfreien Schoko-Weihnachtstrunk

JA, ich bin in Bezug auf Süßigkeiten empfindlich, da ich mich sehr mit Ernährung beschäftige…vor allem mit dem Zuckerkonsum in Bezug auf Prävention gegen Krebs. Ja, ich weiß, es ist vielleicht übertrieben, weil Weihnachtszeit ist nur einmal im Jahr und es ist bekanntlich noch keiner an „Advent“ gestorben. Trotzdem nervt mich dieser ewige Süßigkeitenwahn, sei es durch Kalender, Plätzchen, Lebkuchen, Nikolaustag, Adventsmarkt, Omas etc… es hört nicht auf. Vor allem Kinder hören nicht auf. Die hören einfach nicht auf Süßes zu essen, niemals! Lieber wird Mittag- und Abendessen gestrichen (bei uns gibt es eh nie was gscheites, nur Gemüse, bäh), und zwischendrin wird der Insulinspiegel so richtig hochgetrieben. Auch wenn die Kinder noch klein sind und sich Gott sei Dank viel Bewegen, möchte ich nicht, dass sie lernen, Süßes ist etwas alltägliches oder kann sogar eine Mahlzeit ersetzen (das lasse ich natürlich nicht zu, aber es kam schon vor, dass keiner Hunger hatte zu Mittag, denn es gab bereits Kuchen von einem Geburtstagskind im Kindergarten. Na gut, ok, vielleicht später. Später aber waren wir dann …

Bewegung in der Krebsprävention

Warum Bewegung in der Krebsprävention so wichtig ist – und Tipps aus meinem Alltag

Es ist Winter, die Nacht ist dunkel und kalt, aber auch sternenklar. Ich atme ganz tief die frische Luft in meine Lungen, mein Kopf klart auf, die kalte Luft dringt bis in meine Fingerspitzen. Die ersten Schritte, mein Körper lockert sich. Ich gehe rascher und spüre meine Muskeln, ein angenehmes Gefühl durchströmt meinen Körper. Ich will gehen, ich will mich bewegen, gegen die Kälte ankämpfen. Ich schau in die Stille, in die Dunkelheit und meine Gedanken ordnen sich und kommen zur Ruhe. Ein Auto fährt an mir vorbei, die Menschen schauen fernsehen in ihren Häusern. Es ist ruhig, und ich fühle mich großartig. Ich könnte stundenlang einfach nur in der frischen, kalten Luft spazieren gehen. Es ist für mich eine kleine Auszeit, die nur mir gehört, ich darf denken was ich will, in Erinnerungen schwelgen, die Zukunft planen, Träume erleben. Nach eine halben Stunde gehe ich wieder ins warme Haus. Ich mach mir einen heißen Tee und genieße das Gefühl, etwas getan zu haben. In meinem Kopf herrscht eine wohlig ruhige Atmosphäre, mein Körper ist …

Das Leben

Mein Leben nach dem Tod – ein Neuanfang

Es war soweit. Anfang August, ich wollte mit den Kindern zu meiner Familie fahren, um meinem Mann ein wenig Ruhe und Auszeit von uns zu gönnen. Es waren ja gerade Ferien und permanent mit aufgedrehten lauten Kindern umgeben zu sein ist nun mal für einen schmerzgeplagten Krebspatienten suboptimal. Seine Mutter kam um ihn zu umsorgen. Wir wollten ihm die nötige Ruhe gönnen. Und dann bekam er eine Sepsis. Von einer Stunde auf die andere. Er kam auf Intensivstation. Wir sind sofort nach Österreich zurück gefahren. Die Kinder haben ihn ein letztes Mal gesehen. Am zweiten Tag auf Intensiv kam der Anruf in der Früh um 4 Uhr. Man weiß was kommt. Man weiß es irgendwie. Ich bin mit den gemischten Gefühlen der Angst, Panik aber auch einem Neuanfang folgend ins Krankenhaus gefahren. Habe seine Hand gehalten, die nichts mehr halten konnte. Ich war bei seinem letzten Kraftakt dabei, wie die Luft aus seinen Lungen wich und der Körper endgültig zum Stillstand kam. Erst hatte ich richtige Panik und ich war verzweifelt. Warum muss das sein? …

Familienleben mit einem Krebskranken – die Zukunft

Im ersten Teil habe ich beschrieben, wie es zur Diagnose meines Mannes kam und wie wir momentan damit leben. Heute möchte ich darüberschreiben, was ich dazu beitrage und wie wir mit der Situation umgehen lernen.  Dieser Beitrag ist auch etwas wirrer, da die Zukunft eigentlich ungewiss ist und ich nicht genau weiß, wie ich das alles in Worte fassen kann. Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch, ich bin nach der Diagnose nicht in ein schwarzes Loch gefallen. Ich werde bei schlimmen Nachrichten eher angetrieben und motiviert. Ich habe überlegt was ich tun kann, von der medizinischen Seite her, muss ich mich natürlich auf die Ärzte verlassen. Von der psychischen Seite versuche ich meinen Mann immer zu unterstützen, ich nehme ihn in dem Arm, ich frage ob er was braucht, ich will mit ihm was unternehmen, oder ihm Aufgaben geben, damit er Ablenkung hat. Aber auch motivieren, schimpfen. Leider ist das alles einfacher gesagt als getan. Jemand der ständigen Schmerzen und Angst hat, ist auch für die eigene Psyche sehr belastend. Man kann nicht nur für …

Das Leben mit einem Krebspatienten

Familienleben mit einem Krebskranken – die Sicht der Ehefrau und Partnerin [Teil 2]

Diagnose Es fing 2015 an, als ich mit Josef schwanger war. Mein Mann hatte zweimal hintereinander Lungenentzündung. Da war ich tatsächlich teilweise etwas ungehalten, da er ständig als Hilfe ausfiel und krank im Bett lag. Ich war hochschwanger und musste den Haushalt und die Kinder versorgen. Dass es eine schlimme Krankheit sein könnte, hätte ich nie gedacht. Nach der Geburt von Josef im April 2016 war alles wieder normal. Bis er im Sommer plötzlich unter permanenten Rückenschmerzen litt. Wir dachten, er hätte sich verlegt oder zu schwer gehoben, z.B. die Kinder. Als er Ende 2016 wieder Lungenentzündung bekam, haben die Ärzte eine Bronchoskopie angeordnet um das entnommen Gewebe zu untersuchen. Unter anderem auf Krebszellen. Und das war positiv. Der erste Schock saß tief, aber es kam noch nicht ganz an bei mir, muss ich ehrlich sagen. Es war Freitag und wir haben über das Wochenende auf Therapien und Chancen überlegt und waren noch ganz optimistisch gestimmt, dass es ja bereits viele erfolgreiche Therapien bei Krebs gab. Bis dato kannte ich eigentlich nur die positiven Nachrichten, …

Familienleben mit einem Krebskranken- die Sicht der Ehefrau und Partnerin {Teil 1}

Ich finde dieses Bild spiegelt unsere Familie gut wieder,  eigentlich existend, sind wir aber im Moment nur noch eine schlechte Zeichnung unserer selbst. Ich habe lange überlegt, ob ich das machen soll. Zu erzählen, wie es ist als Ehefrau oder Partnerin mit einem krebskranken Mann zu leben. Da ich nicht die große Schreiberin bin, versuche ich trotzdem mal meine Gefühle und unseren Alltag ein wenig einzufangen. Ich möchte gern ein paar Sachen ansprechen, die vielleicht tabu sind oder sich viele Angehörige nicht trauen auszusprechen. Ich persönlich fühle mich manchmal sehr hilflos und allein gelassen mit der ganzen Situation. Ich merke, dass ich auf meinen Mann sauer werde, weil er nur rumhängt und nichts tut. Außer sich zu beschweren. Ich muss alles machen. Und es nervt mich, dass ich selbst nicht mehr zähle oder wahrgenommen werde. Nur noch die bescheuerte Krankheit bekommt Raum und Gehör. Krebs ist wirklich wirklich eine schlimme Krankheit, die das ganze Leben  einnimmt, das des Erkrankten und das der Angehörigen. Für immer. Besonders wenn er nicht heilbar ist, wie bei meinem Mann. …

Greissler Eismanufaktur

Wie wir dem Eis verfallen sind – Besuch der Eismanufaktur Greissler

Während unserer Wohnmobiltour (könnt ihr auch Instagram verfolgen!) fuhren wir nach Krumbach, in der Buckligen Welt, um endlich meinen großen Wunsch zu erfüllen, einen Tag bei Eis Greissler der Familie Blochberger. Dazu muss ich sagen, das meine Liebe zum Eis erst vor ca. zwei Jahren begann. Vorher habe ich wenig Eis gegessen, vom Supermarkteis wurde mir eher schlecht, zu süß. Mit dem Eis von normalen Eisdielen war es ähnlich, alles zu süß, einfach nicht frisch und für mich nicht zufriedenstellend. Also habe ich lange Zeit gar kein Eis mehr gegessen. Nachdem ich die Welt der Food-Blogs entdeckt hatte, war mein erster Blog, den ich regelmäßig gelesen habe, der „kleine Kuriositätenladen“. Da die liebe Steph auch eine Vorliebe für leckeres, selbstgemachtes Eis hat, hat sie mich so begeistert, dass ich mir gleich eine Eismaschine gekauft habe, mit Kompressor. Mein erstes und am meisten geliebte Buch dazu ist: „Das Beste Eis der Welt“ von Jeni Britton Bauer. Seitdem liebe ich Eis, selbstgemachtes, frisches Eis aus besten Zutaten. Da ich aber nach der Geburt meines Sohnes leider im …

Süßigkeiten

Zuckerfrei durch den Advent – Geht das? [mit Kindern und Krebspatienten]

Ja, das ist mal ein Plan, oder? Mich interessiert schon lange das Thema Zuckfrei leben. Ein sehr trauriger, aber enorm wichtiger Grund ist, dass mein Mann Lungenkrebs hat. Als Angehörige will man in der schwerere Zeit natürlich alles in seiner Macht stehende tun, damit es ihm besser geht. In meinem Fall, bzw. in meiner Position geht das über das Essen. Ich kann ihm mit viel frischen, leicht verträglichen und nährstoffreichen Lebensmitteln und Gerichten wieder zu mehr Kraft verhelfen. Ketogene Ernährung bei Krebstherapie? Es steht zur Diskussion, ob es nicht hilfreich ist während einer Krebstherapie, zuckerfrei und kohlenhydratarm zu essen. Vereinfacht gesagt heißt es, Krebszellen, die sich nur von reiner Glucose ernähren können, hungert man aus, indem man ihnen keine mehr über die Nahrung liefert. Man nimmer dafür mehr Fette und Eiweiß zu sich. Der Körper bildet daraus die Ketonkörper, die dann als Energielieferanten dienen. Ich muss mich in die Thematik selbst noch besser einlesen, aber sicher ist, das er keinen reinen Zucker zu sich nehmen soll, dazu zählen auch alle natürlichen Zucker. Eine reine Ketogen-Diät mache ich nicht, …