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Himmel & Erde {vegetarisch} – und wer nun mein Leben bestimmt

Himmel & Erde vegetarisch

Passend als erstes Rezept für den Blog-Neuanfang gibt es „Himmel & Erde“, ein schöner Name oder? Es war sogar eines der Lieblingsgerichte meines Mannes!

Eigentlich gehört noch a gscheite Blunzen dazu,  aber ich bin erstens nicht der Fan von Blutwurst, weil eben Blut und so…uuuh. Nicht so mein Thema.

Und zweitens ich auf meinem Blog nun gern Rezepte zeige, die grundlegend auf Gemüse & Obst aufbauen. Gemüse & Obst sind so wichtig, sie enthalten so viele mega tolle Stoffe, von den bekannten Vitaminen über Mineralstoffe und die noch etwas unbeachteten sekundären Pflanzenstoffen. Die aber immer mehr an Bedeutung gewinnen, da sie wohl für die Erhaltung unserer Gesundheit verantwortlich sind, mehr noch als die Vitamine!

Im Zuge meiner Ausbildung und meiner Vertiefung mit dem Thema „Ernährung & Krebs“ lerne ich immer mehr neue tolle Stoffe kennen und was diese wirklich in unserem Körper bewirken. Daraufhin habe ich mir mal ein App runtergeladen, von AID, um ein wenig zu kontrollieren, wieviel Obst und Gemüse ich bzw. wir wirklich essen. Tja, was soll ich sagen. Zuwenig.

Himmel & Erde vegetarisch

Und auch wenn man vielleicht diese simple, allgegenwärtige Ernährungspyramide belächelt, weil „ach das weiss man ja!“. Ha, dem empfehle ich echt, mal wirklich 5 Portionen Obst & Gemüse am Tag zu essen! Es ist schwer und ich finde, wir sind mit einem Denken und Rezepten aufgewachsen, die sich meist an Fleisch und Sättigungsbeilage orientiert!

Einen wunderbaren Satz zu dem Thema, habe ich in einem alten Buch von meiner Oma gefunden:

„Man genießt viel zu viel Brot und Gebackenes, gibt viel zu viel Geld für künstliche Getränke aus und steht viel zu sehr unter der Herrschaft an die Unentbehrlichkeit des Fleisches!“

Himmel & ErdeWohlgemerkt, aus einem ärztlichen Nachschlagewerk aus dem Jahre 1908! Selbst da war die Bedeutung pflanzlicher Ernährung bereits bekannt.

Also, für meinen Neuanfang gehört es sich, dass ich Altes über Bord werfe, verstaubte Rezepte von gebackenem und gebratenem, blähendem und fettigem. Es kommt ab heute regionales und saisonales Gemüse & Obst auf den Tisch, in Form von den besten klassischen Rezepten die ich finden kann. Mit hochwertigen Ölen & Fetten, mit Nüssen, mit Hülsenfrüchten, mit bestem Fleisch, mit allem was die Natur so her gibt. Das wird ein Fest! 🙂

Himmel & Erde vegatarisch

Dazu passend das Rezept „Himmel & Erde“. Es ist eine ganz simple Mischung aus Kartoffelpüree, sprich Kartoffeln aus der Erde und gebratenen Äpfel, also näher dem Himmel. Dazu geschmorte Zwiebel und ein paar geröstete Walnüße und man hat ein absolut köstliches, regionales, saisonales, günstiges, sättigendes, ..hab ich köstliches vergessen?.. Hauptgericht!

Ich habe zum Kartoffelpüree noch Sellerie gemischt, da ich noch einen da hatte und den Kindern heimlich was verabreichen, bzw. untermischen wollte. Passt sehr  gut zusammen, kann man aber natürlich auch weglassen!

Und da es zu meinem Neuanfang auch gehört, hier möglichst viele Rezepte zu bloggen, höre ich auf zu schreiben und gebe Euch gleich das Rezept:

Himmel & Erde
Portionen: 2 Portionen
Zutaten
Kartoffel-Selleriepüree
  • 500 g Kartoffel
  • 300 g Sellerie
  • 100 ml Milch
  • Olivenöl
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
Apfel-Zwiebel-Gemüse
  • 3 Zwiebel
  • 1-2 Äpfel, süsslich
  • 1 TL Majoran, oder 1 Zweig frischen
  • 1/2 TL Quendel optional
  • 50 ml Apfelsaft
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 handvoll Haselnüsse, geröstet
Anleitung
Kartoffelpüree
  1. Die Kartoffeln und den Sellerie weich kochen. Ich mache meist die schnelle Version: Beides schälen in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser in ca. 10-15 Minuten weich kochen.

  2. Beides in  einem Sieb abgießen. Dann im Topf 100 ml Milch erwärmen, Kartoffeln und Sellerie dazugeben und bis zur gewünschten Konsistenz stampfen (Mit Schneebesen, Kartoffelstampfer oder Handrührgerät, nur nicht mixen! Sonst wird es eher wie Kleister)

  3. Mit Muskatnuss, salz und Pfeffer abschmecken.

Apfel-Zwiebel-Gemüse
  1. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebeln schälen und achteln. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin  5 Minuten anbraten. Dann Majoran und Quendel dazugeben und nochmals 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Dann mit Apfelsaft aufgießen und schmoren lassen. 

  2. Währenddessen die Äpfel in Ringe schneiden und in 1 EL Olivenöl oder Butter anbraten. (Ich mach das in der selben Pfanne in der die Zwiebel schmoren. Einfach auf die Seite schieben und die Äpfel braten.)

  3. Die Äpfel zu den Zwiebeln geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen.

  4. Das Kartoffelpüree mit dem Gemüse anrichten und nach Wunsch mit gerösteten Walnüssen bestreuen.

Quelle: „30 Minuten Gemüseküche“ von Katharina Seiser

An Guaden!

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