Herzhaftes, Süßes
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Palatschinken Grundrezept – Ein Rezept für Mütter

Palatschinken Grundrezept

Mein Gehirn arbeitet  nicht sehr produktiv zur Zeit…mag am Schnupfen liegen, an der Kälte, an der Trauer.  Daher fallen mir die wöchentlichen Kochpläne sehr schwer. Was aber immer geht ist Palatschinken aka Pfannkuchen oder auch (ein Gruß an meine Schiwegermutter und Familie in Brandenburg) Eierkuchen.

Egal wie, zurückkommend auf mein Gehirnproblem, ich muss gestehen, auch wenn es die Pfannkuchen fünfmal in der Woche gibt, ich muss jedesmal nach dem Rezept schauen.

Und da ich einen eigenen Foodblog habe, dachte ich, ich könnte auch auf meinem Blog nachschauen. Also, hier gibt es heute mein Grundrezept für Pfannkuchen/Palatschinken/Eierkuchen.

Die Mehlsorten variiere ich jedes mal, je nachdem was da ist. Bei Vollkorn braucht man etwas mehr Flüssigkeit. Ich benutze sehr gern Einkorn- oder Kamutvollkornmehl, da die beiden Sorten nicht so nach „Vollkorn“ schmecken wie Weizen oder Dinkel. Außerdem sind sie heller und der Teig reißt nicht so schnell wie bei Weizenvollkorn.

Zucker gebe ich keinen hinzu, somit sind sie schon mal ohne Zucker und man kann sie salzig oder süß verwenden. Ausgesprochen klug oder? 😉

Wir essen Pfannkuchen immer mit Apfelmus, Marmelade und Joghurt. Ich liebe das, weiche Pfannkuchen, süßes Apfelmus und frischen, säuerlichen Joghurt dazu

Deshalb ist nächster Rat auch eigentlich überflüssig: übrig gebliebene Pfannkuchen/Palatschinken kann man in kleine Streifne schneiden und als Suppeneinlage verwenden. Ha ha. Es ist ein Mysterium, aber es ist egal wie viele Pfannkuchen/Palatschinken ich mache, die werde immer ALLE aufgegessen.

Palatschinken sind übrigen ein ausgesprochenes Kinder-, bzw. Familienessen. Der Name Palatschinken soll nämlich vom Wort „Plazenta“ abstammen, was ja bekannterweise der nährende „Kuchen“ einer werdenden Mutter für ihr Baby ist. Ha, hab ich gelacht! Ich liebe das Internet, immer wieder Neues zu lernen… und sowas kann sich auch mein Hirn merken 😉

Auf den Titel des Beitrags kommend, wollte ich noch hinzufügen, dass Palatschinken meiner Meinung nach sehr vorteilhaft für Mamas ist. Dieses Rezept ist gesund (abgesehen von den 3 EL Nutella, die man hinerher draufschmiert), einfach, man hat immer alles da und es essen auch wirklich alle! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Und: wenn ich Palatschinken backe stehe ich permanent in der Küche, backe und werfe die fertigen Palatschinken direkt in die hungrigen Mäuler meiner Kinder. Ich hebe mir ganz Aschenputtel-like, den ersten Palatschinken (der meist nix geworden ist) und den letzen (der meist anbrennt oder trocken ist, weil ich ihn vor lauter Erschöpftheit einfach in der Pfanne liegen lasse) auf. Kennt ihr das? Zumindest landet der ganz Palatschinken nicht auf meinen Hüften, also ein sehr Mama-taugliches Rezept 😉

Viel Spaß beim backen!

Pfannkuchen Grundrezept
Portionen: 6 Stück
Zutaten
  • 70 g Einkornvollkornmehl
  • 30 g Dinkelmehl
  • 20 g Buchweizenmehl
  • 1 Ei
  • 150 ml Mineralwasser
  • 150 ml Milch
  • Salz
Anleitung
  1. Alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verrühren. Kurz (10 Minuten) ruhen lassen.

  2. Den Teig dünn in eine Pfanne gießen und bei mittlerer Temepartur ausbacken. 

Anmerkung
  • Mehlsorten können variiert werden. 
  • Hauptsache der Teig ist flüssig genug, um ihn dünn in eine Pfanne gießen zu können, also bei reinen Vollkornmehlen, evtl. etwas Flüssigkeit nachgießen

An Guaden!

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