Lebensmittel

Rote Beete – die tolle Knolle

Rote Beete

Was ist das?

Rote Beete, in Bayern und Österreich auch Rhaner genannt, ist mit Mangold und der Zuckerrübe verwandt. Sie wächst als Rübe unter der Erde, hat eine dünne Schale und ein saftiges Fleisch mit der typischen purpurroten Färbung. Neben der bekannten Roten Bete gibt es auch weiße und gelbe Sorten. Sie ist im August reif, wird bis zum ersten Frost geernet und den ganzen Winter über als Lagerware verkauft.

Warum soll ich das essen?

Die Rote Beete ist kalorienarm enthält viele Vitamine wie A, C und B-Vitamine sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Folsäure. Der sekundäre Pflanzenstoff Betanin sorgt für die rote Farbe, der die Abwehrkräfte stärkt. Zudem soll der Verzehr der Rüben die Blutbildung unterstützen. Bei Neigung zu Nierensteinen, sollte man sie meiden, da sie viel Oxalsäure enthält.

Wie verwende ich die Rote Beete?

Die Rote Beete wird roh oder gekocht gegessen. Gekocht wird sie entweder bedeckt mit Wasser. Besser ist es, sie zu dämpfen, im Dampfgarer oder Dämpfeinsatz im Topf. So werden die Nährstoffe besser erhalten und gehen nicht ins Wasser über. Die Kochzeit der Roten Beete liegt bei ca. 50 Minuten, bei beiden Methoden und je nach Größe.

Ich finde die Kochzeiten relativ,  da Rote Beete auch roh gegessen werden kann, muss sie nicht 100% durch sein. Vor allem verarbeite ich sie meist weiter, und ein kräftiger Biss schadet nicht!

Um eine starke Abfärbung beim Schälen zu vermeiden, trägt man Handschuhe. Sie färben nämlich ob gekocht oder ungekocht immer. Ich trage nie Handschuhe, schäle sie gedämpft, dann geht die Schale besser und schneller ab und meine Hände sind zwar rot, aber es geht schnell wieder ab. Also keine Angst, wenn man sofort Arbeitsflächen und Utensilien mit Wasser abwäscht, bleibt kein „Blutbad“ übrig.

Rezept:

Rote Beete Austria

 

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