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schwarzer Winter-Rettich

schwarzer Winter-Rettich

Was ist das?

Rettich gehört wie Kohl zu den Kreuzblütlern. Schon bei den alten Ägyptern und Chinesen galt er reinigendes und vor Infekten schützendes Gemüse. Bei uns ist der schwarze Rettich ein typisches Wintergemüse, das im Oktober geerntet wird und im feuchten Sand bis ins Frühjahr lagerbar ist. Im Gegensatz zum Bierrettich, hat er eine schwarze, unempfindliche Haut. Es gibt ihn in runder Form, aber auch als längliche, wurzelähnliche Ausgabe.

Warum solle ich ihn essen?

Rettich enthält viel Vitamin C, und Mineralien wie Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor. Interessant ist das Raphanol, ein schwefelhaltiges Öl, Senfölglykoside und Bitterstoffe. Sie sind verantwortlich für den „Duft“ und die Auswirkungen. Wie der Volksmund sagt: „Wer Rettich ist, hustet oben und unten“.

Aber gerade diese Inhaltsstoffe machen den Rettich so gesund, er wird vor allem bei Husten als schleimlösendes Mittel und zum Abhusten verwendet (der Saft). Der Rettich wirkt auch bei Gallenblasenerkrankungen  und Leberleiden, und senkt das Cholesterin. Wichtig aber ist seine Stellung in der Krebsprävention, da er zur Familie der Kreublütler gehört und die enthaltenen Glykosinade wirken antioxidativ, krebshemmend und immunsystem stärkend.

Wie verwende ich ihn?

Auf jeden Fall schälen. Und meist wird der schwarze Rettich roh gegessen, als Salat oder aufgeschnitten zum Butterbrot (zumindest in unserer Familie). Es darf natürlich auch jegliche andere Zubereitungsart die man für Rettiche kennt verwendet werden. Besonders gut in diesem Zusammenhang sind die Japaner. Leider bin ich mit der japanscihen Küche nochnicht sehr vertraut, also kenne ich keine speziellen Rezepte.

Kennt ihr welche oder wie esst Ihr Euren Rettich am liebsten?

Rezept

schwarzer Rettichsalat mit Apfel und Hanfsamen

 

 

 

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