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Schwarzwurzel – der „Spargel des armen Mannes“

Schwarzwurzel

Was ist das?

Schwarzwurzel zählt zur Familie der Korbblütler und genau gesagt essen wir die Garten-Schwarzwurzel. Sie ist ein typisches Wintergemüse das  regional erhältlich ist. Sie wird im Oktober geerntet und kann dann bis ca. März in feuchtem Sand gelagert werden. Früher wurde die Schwarzwurzel auch der „Spargel des armen Mannes“ genannt, da sie optisch als auch geschmacklich dem weißen Spargel ähnelt.

Warum sollte ich sie essen?

Schwarzwurzeln enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralien vor allem Ballaststoffe. Erwähnenswert ist der Ballaststoff Inulin, welcher spezielle für Diabetiker interessant ist., da er den Blutzuckerspiegel nicht erhöht. Inulin wird oft als Füllstoff in der Lebensmittelherstellung verwendet, z. B. bei der Eisherstellung. Er macht ein schöneres Mundgefühl. Außerdem dient er als Präbiotika, also als Nährstoff für die Bifidobakterien im Darm, was ihn gut für die Verdauung macht. Da es ein Ballaststoff ist kann er bei Menschen die einen empfindlichen Magen haben Probleme verursachen, in Form von Flatulenzen, z. B.

Wie verwende ich sie?

Schwarzwurzel sollten am Besten mit erdiger Schale gekauft werden, da sie so am längsten haltbar sind. Wenn man Schwarzwurzeln schält, tritt ein weißlicher klebriger Saft aus. Deshalb sollte man sie unter fließendem Wasser erst abwaschen und dann schälen. Sie oxidieren sehr schnell, deshalb zügig arbeiten und gleich in den Topf mit Essig- oder Zitronenwasser legen, indem sie gekocht werden.

Alternativ kann man die gewaschenen Schwarzwurzeln im Dampfgarer oder Dämpfeinsatz ca. 10 Minuten dämpfen. Danach lassen sie sich leichter schälen und weiter verwenden.

Rezept

 

 

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