Alle Artikel mit dem Schlagwort: Krebserkrankung

Schoko-Weihnachtsmandeln

Schoko-Weihnachtsmandeln – gesunder Genuss, auch gegen Krebs!

Heute habe ich ein Rezept, das sehr einfach ist, aber absolut nahrhaft, weihnachtlich und präventiv gegen Krebs wirken kann – feine Schoko-Weihnachtsmandeln! Ich bin ja nicht so der Fan von gebackenen Plätzchen, ich esse meist Zuviel, fühle mich danach unwohl und brauch erst mal was gescheites hinterher. Es gibt aber ein paar Dinge, die liebe ich an Weihnachten- süßigkeitentechnisch gesehen: die Schoko-crossies meiner Oma und die Lindt-Weihnachtsmandeln. Die sind mega lecker! Und da ich ein paar Weihnachtsmänner und überhaupt Schokolade übrig hatte (siehe letzter Beitrag :-)), dachte ich mir, so was will ich machen. Natürlich kommt mein Rezept dem Original nicht ganz so nah, ich habe leider nicht die Fertigkeiten Mandeln exakt mit Nougat und Schoko zu umhüllen. Aber es funktioniert ganz gut, geht schnell und einfach, und man ist gut satt und hat aber nicht (also ich) so einen vollen Magen wie von zuviel Keksen. Die Mandel Mandeln sind die Samen des Mandelbaumes, der bereit seit 4.000 Jahren kultiviert wird. Sie sind eigentlich keine Nüsse sondern Steinfrüchte. Und sie enthalten viele gute Mineralien wie …

Das Leben mit einem Krebspatienten

Familienleben mit einem Krebskranken – die Sicht der Ehefrau und Partnerin [Teil 2]

Diagnose Es fing 2015 an, als ich mit Josef schwanger war. Mein Mann hatte zweimal hintereinander Lungenentzündung. Da war ich tatsächlich teilweise etwas ungehalten, da er ständig als Hilfe ausfiel und krank im Bett lag. Ich war hochschwanger und musste den Haushalt und die Kinder versorgen. Dass es eine schlimme Krankheit sein könnte, hätte ich nie gedacht. Nach der Geburt von Josef im April 2016 war alles wieder normal. Bis er im Sommer plötzlich unter permanenten Rückenschmerzen litt. Wir dachten, er hätte sich verlegt oder zu schwer gehoben, z.B. die Kinder. Als er Ende 2016 wieder Lungenentzündung bekam, haben die Ärzte eine Bronchoskopie angeordnet um das entnommen Gewebe zu untersuchen. Unter anderem auf Krebszellen. Und das war positiv. Der erste Schock saß tief, aber es kam noch nicht ganz an bei mir, muss ich ehrlich sagen. Es war Freitag und wir haben über das Wochenende auf Therapien und Chancen überlegt und waren noch ganz optimistisch gestimmt, dass es ja bereits viele erfolgreiche Therapien bei Krebs gab. Bis dato kannte ich eigentlich nur die positiven Nachrichten, …

Familienleben mit einem Krebskranken- die Sicht der Ehefrau und Partnerin {Teil 1}

Ich finde dieses Bild spiegelt unsere Familie gut wieder,  eigentlich existend, sind wir aber im Moment nur noch eine schlechte Zeichnung unserer selbst. Ich habe lange überlegt, ob ich das machen soll. Zu erzählen, wie es ist als Ehefrau oder Partnerin mit einem krebskranken Mann zu leben. Da ich nicht die große Schreiberin bin, versuche ich trotzdem mal meine Gefühle und unseren Alltag ein wenig einzufangen. Ich möchte gern ein paar Sachen ansprechen, die vielleicht tabu sind oder sich viele Angehörige nicht trauen auszusprechen. Ich persönlich fühle mich manchmal sehr hilflos und allein gelassen mit der ganzen Situation. Ich merke, dass ich auf meinen Mann sauer werde, weil er nur rumhängt und nichts tut. Außer sich zu beschweren. Ich muss alles machen. Und es nervt mich, dass ich selbst nicht mehr zähle oder wahrgenommen werde. Nur noch die bescheuerte Krankheit bekommt Raum und Gehör. Krebs ist wirklich wirklich eine schlimme Krankheit, die das ganze Leben  einnimmt, das des Erkrankten und das der Angehörigen. Für immer. Besonders wenn er nicht heilbar ist, wie bei meinem Mann. …